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Gerolsteiner Zukunftswald: Von der Monokultur zum Mischwald

Forstamt und Gerolsteiner pflanzen 5.000 Weißtannen bei Weißenseifen

Gerolstein, November 2017. Auch in diesem Jahr engagieren sich Gerolsteiner und Landesforsten Rheinland-Pfalz für das Projekt „Gerolsteiner Zukunftswald“. Nachdem in den vorherigen Jahren bereits Traubeneichen, Hainbuchen, Wildkirschen, Edelkastanien und Bergahorn gepflanzt wurden, steht 2017 im Zeichen der Weißtanne: Mit 5.000 Setzlingen entsteht auch in diesem Jahr südlich von Weißenseifen eine weitere klimabeständige Mischwaldkultur.

„Durch ihr tief- und weitreichendes Wurzelsystem ist die Weißtanne einer der sturmbeständigsten Nadelbäume. Sie wächst sowohl auf feuchten als auch auf trockeneren Standorten, auf nährstoffarmen ebenso wie auf nährstoffreichen Böden und verbessert durch ihr großes Wurzelgeflecht die Stabilität und den Sauerstoffgehalt des Bodens“, erklärt Wolfgang Witzel, Leiter Forstamt Gerolstein. „Der Bestand an Weißtannen hat in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Deshalb trägt die Neupflanzung nicht nur zur Mischwaldstruktur bei, sondern hat auch eine positive Wirkung auf die Artenvielfalt.“ Die Weißtannen füllen Lücken eines rund 65-jährigen Fichtenwaldes auf einer Fläche größer als fünf Fußballfelder.

Dem Klimawandel in der Region entgegenwirken

Gerade vor dem Hintergrund gegenwärtiger Klimaprognosen gewinnt die Umwandlung von Fichtenwäldern in Mischwälder in der Eifel an Bedeutung. Aufgrund eines erwarteten Temperaturanstiegs von 2,6 bis 4,4 Grad bis zum Ende dieses Jahrhunderts und eines erhöhten Windwurfrisikos prognostiziert Dr. Ulrich Matthes vom Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen, dass „reine Fichtenwälder zunehmend an ihre Grenzen stoßen“ werden. Daher sei der gesunde und zukunftssichere Mischwald das erklärte Ziel des gemeinsamen Projektes mit dem Gerolsteiner Brunnen.

Seit 2013 hat Gerolsteiner in Zusammenarbeit mit Landesforsten Rheinland-Pfalz in Müllenborn, Mürlenbach und Gees bereits etwa 25.000 Bäume gepflanzt. „Die Wälder der Region schützen als natürliche Filter unser Mineralwasser“, sagt Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik sowie verantwortlich für Nachhaltigkeit bei Gerolsteiner. „Als regional verwurzeltes Unternehmen liegt uns deshalb die Zukunft unserer regionalen Wälder am Herzen und wir werden auch künftig Landesforsten Rheinland-Pfalz beim Aufbau klimastabiler Wälder unterstützen.
Weitere Informationen zum Projekt Gerolsteiner Zukunftswald finden Sie unter: www.gerolsteiner.de/zukunftswald

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